Partizipation ist ein Kinderrecht. Die Meinungen, wie genau Partizipation gelebt werden soll und kann gehen oft auch innerhalb von Teams sehr weit auseinander. Es tauchen dabei verschiedene Themen auf, denen die Fachkräfte begegnen müssen. Immer wieder stellt sich die Frage, was Kinder alles entscheiden können und sollen. Eine weitere Herausforderung ist dann, wie sich das ganze mit dem Tagesablauf im Kindergarten und dem Leben in einer Gemeinschaft vereinbaren lässt und das unter den vielfältigen Herausforderungen, die der pädagogische Alltag mit sich bringt. Doch bevor sich ein Team konkret mit Partizipation beschäftigt lohnt es sich, ein Grundverständnis für Adultismus, seine Erscheinungsformen und Auswirkungen zu entwickeln und sich mit dem Machtgefälle zwischen Fachkräften und Kindern in pädagogischen Einrichtungen auseinander zu setzen.
Inhalt:
Macht, Machterfahrungen und Umgang mit Macht
Auswirkungen von Adultismus und Zusammenhänge mit der Arbeit in einer Kindertageseinrichtung
Grundlagen für gelingende Partizipation: Haltung der Fachkräfte
Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Mithandlung der Kinder im Alltag der Kita
Reflexion von Situationen der aktuellen Praxis (prozessorientiert oder nach Absprache)
"Bei uns dürfen die Kinder..."Vom Adultismus zur Partizipation
Rahmen:
Referentin: Fea Finger
03.12.2026
9:00-16:00 Uhr - 8 UE
Pädagogikum Bad Säckingen


